Wenn der Virtual-Reality-Körper der eigene zu sein scheint ...

11.04.2018: Sobald die virtuelle Realität Anfang der achtziger Jahre funktionsfähig war, träumten Forscher davon, ganze VR-Welten bis ins kleinste Detail zu erschaffen - etwas, was VR-Spiele heute bereits sehr gut können. Die Spieler fühlen sich wie in einer anderen Welt.

Was aber, wenn nicht die Detailfülle den Anschein einer anderen Welt erweckt, sondern eine Person einen Virtual-Reality-Körper tatsächlich als ihren eigenen wahrnimmt? Der Artikel „As Real as it gets“ im aktuellen "New Yorker" beschäftigt sich umfassend mit dem Virtual Embodiment. Die immersive virtuelle Realität gibt einer Person das Gefühl, dass ihr VR-Körper ihr eigener ist. 

Eine solche verkörperte virtuelle Erfahrung kann uns laut der Forscher tiefgreifend verändern - und selbst die Beziehung, die wir zu unserem Verstand haben, neu definieren.

Das ist meiner Meinung nach eine hochinteressante Perspektive, um über Virtual Reality nachzudenken. Wie weit die Technik ist, was Virtual Embodiment bereits kann, wie sich das einsetzen lassen könnte – und wie man sich als Testperson in einem Virtual-Embodiment-Labor fühlt – das beschreibt der Artikel. Eine lohnenswerte Lektüre!

Gitta Rohling

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